Nonas Kolumne: Klare Worte. Klare Meinung.
Ich bin nicht das Portemonnaie für die missratende Drogenpolitik Dortmunds
Ruhr Nachrichten: Wenn Politik ihr Versagen schönredet
Wenn man aktuell in den Ruhr Nachrichten blättert und die Zitate der grün linken Lokalpolitik liest, weiß man gar nicht mehr, ob man lachen, schreien oder fassungslos den Kopf schütteln soll. Da schwadroniert Anna Flacke von den Grünen ernsthaft, es gehe bei ordnungspolitischen Maßnahmen ja gar nicht um Gefahrenabwehr, sondern um das
„Gefühl des Unwohlseins von Gastronomie Besuchern beim Anblick von Armut“.
Und Fatma Karacakurtoglu von der Linken assistiert prompt mit dem Satz: „Armut verschwindet nicht, weil wir sie verbieten.“
Selten so etwas Dämliches gehört. Diese Logik besagt im Umkehrschluss ja: Da draußen sitzen angeblich nur Reiche, die beim Espresso das Elend der Welt nicht sehen wollen.
Was für eine himmelschreiende Entkoppelung von der Realität! Deutschland geht den Bach runter, und das liegt sicher nicht daran, dass sich Bürger an „Armut“ stören.
Es geht um Belästigung, nicht um Armut!
Hier wird eine völlig verdrehte Debatte geführt, die die hässlichen Tatsachen komplett verschweigt:
Das ist kein bloßer Anblick von Armut. Es ist der alltägliche Anblick von nackten Menschen, die ihre Notdurft schamlos mitten in aller Öffentlichkeit verrichten.
Es sind Junkies, die sich völlig rücksichtslos auf offener Straße entblößen, denen es absolut scheißegal ist, ob da Kinder herumlaufen oder nicht.
Das ist keine soziale Notlage, das ist absolute Belästigung!
Wer dort aggressiv vor Cafés und Restaurants auftritt, sind häufig schwer drogenabhängige Menschen.
Das ändert aber nichts daran, dass Bedrohung und öffentliche Verwahrlosung nicht einfach hingenommen werden müssen.
Mit jedem einzelnen Euro, den man dort abgibt, finanziert man direkt den nächsten Drogenkonsum. Damit hilft man niemandem, man verlängert nur das Elend auf dem Asphalt.
Die Bürger, die sich nach der Arbeit für eine Stunde hinsetzen, um einfach mal abzuschalten, sind keine abgehobenen Privilegierten. Es sind ganz normale Menschen, die diesen Laden hier durch ihre Arbeit und stetig steigende Abgaben überhaupt noch am Laufen halten.
Diese Menschen haben ein verdammtes Recht darauf, in ihrer Freizeit nicht belästigt zu werden. Wir sind schließlich nicht die Psychiater, Therapeuten oder Ärzte dieser Leute.
Spiegelbild eigener Komplexe?
Man fragt sich langsam ernsthaft, ob diese Argumentation das Spiegelbild der eigenen Komplexe dieser grün linken Funktionäre ist. Reden hier Leute, die vielleicht selbst in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen sind, sich heute dafür schämen und dieses Problem nun den Bürgern als schlechtes Gewissen aufdrücken wollen? Macht mal alle eine Therapie!
Anstatt das Problem an der Wurzel zu packen, nämlich das absolute Versagen einer Politik, die Drogenkonsum verharmlost und den Zugang erleichtert, wird die Verantwortung auf den Bürger abgewälzt. Die moralisierenden Wohlfühlblasen haben uns in den letzten Jahren doch eines ganz deutlich gezeigt: Sie sind meilenweit von der Realität entfernt.
Grün und Links tun momentan nichts anderes, als dem einfachen, anständigen Bürger auch noch ein schlechtes Gewissen reinzudrücken.
Aber halten wir mal eines ganz klar fest: Ich bin nicht das Portemonnaie für die missratene Drogenpolitik Dortmunds unter den Grünen und der SPD! Wir brauchen reale Lösungen und klare Kanten und kein politisches Ablenkungsmanöver auf dem Rücken derer, die sich einfach nur ein Stück normale Lebensqualität zurückwünschen.
Nona Simakis

